Itadakimasu! Anpan! Süße Brötchen mit Bohnenfüllung :3

Da ich mir letztens in einem online Asialaden ein paar Sachen bestellt habe, die ich hier in meinem örtlichen Asialaden nie bekomme, hatte ich nun endlich mal die Chance Anko zu testen ^^ Statt zu fertigem aus der Dose zu greifen, hab ich mir die Bohnen gekauft, die man dafür einkocht. Diese Bohnen heißen Azukibohnen und sind dunkel rot mit einem kleinen weißen Strich. Die Bohnen werden mit Zucker eingekocht und sind so Bestandteil von sehr vielen süßen Speisen in Japan.

Als ich die Paste fertig gekocht hatte, wollte ich natürlich auch unbedingt etwas damit backen. Das Rezept für Anpan (Anko-Brötchen) erschien mir überaus simple und einfach und so stellte ich mich relativ spontan in die Küche, um diese zu backen.

Anpan gehört wohl auch zu den ältesten Brotsorten in Japan und findet seinen Tribut in einer Anime-Serie namens “Anpanman“, in der ein Superheld namens Anpanman, bestehend aus Anpan und hergestellt von einem Bäcker, verschiedene Wesen vor bösen Bakterien und ähnlichem rettet. Meist gibt der Held den Opfern etwas von seinem Anpankörper zu essen, um sie wieder zu stärken und wird zum Schluss von seinem Bäcker wieder mit frischem Anpan geflickt. Irgendwie finde ich diese Grundidee etwas schräg xD
Aber diesem Anime und Franchise ist es wohl auch zu verdanken, dass Anpan besonders bei kleineren Kindern beliebt ist und viele ihren Anpans das Gesicht des Helden verpassen. Ich kenne den Anime nun nicht und habe mich nur spontan zu dem Rezept entschienden, weil es so einfach und schnell geht ^^

Das Rezept an sich hab ich mir bei Nekobento stibitzt, also für alle genauen Angaben einfach dort vorbeikucken :3

Die Zutaten für die Brötchen dürfte man wohl immer zu Hause haben, sodass man auch mal spontan backen kann. Mehl, Zucker, eine Prise Salz, etwas Butter und ein Eiweiß mischen. Lauwarmes Wasser mit frischer Hefe mischen. Ich hab jedoch Trockenhefe genommen, die kann man einfach zum Mehl dazugeben und das Wasser dann in das Gemisch geben ^^
Das Eigelb auf jeden Fall aufheben! ^.^

Den Teig etwa 30 Minuten gehen lassen und das Eigelb abdecken. Nachdem der Teig gegangen ist, einfach komplett wiegen und durch die gewünschte Zahl teilen. Das Rezept bzw. die Zutaten sind für 10 Anpans. Ich hab jedoch kleinere gemacht und den Teig durch 16 geteilt ^^ Also hab ich immer etwa 50g abgetrennt und flach gedrückt. Ein wenig Anko in die Mitte und das ganze gut schließen. Mit der “unschönen” Seite einfach nach unten setzen und mit ein wenig Wasser einpinseln, da Hefeteig schnell austrocknet.

Ich hab die Füllung auch etwas variiert. So hab ich ein paar mit etwas Marmelade und Anko gefüllt und ein paar mit Pudding und Anko. Besonders die mit Pudding waren sehr lecker :3 Also testet doch einfach mal ein wenig aus!

Die fertig geformten Anpans noch mit dem Eigelb anpinseln, da sie so eine schöne goldbraune Hülle bekommen. Ab in den Ofen und backen lassen. Ich hab auch gar nicht nach der Zeit gekuckt, sondern die Anpans so lange im Ofen gelassen, bis mir die Farbe gefallen hat ^^

Die fertigen Anpans dann noch abkühlen lassen und servieren :3

Hier seht ihr auch ein paar meiner fertigen Anpans. Meine Gäste fanden den Geschmack des Ankos anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber doch lecker ^^Ich denke, Anko ist auch nicht jedermanns Sache, schließlich sind es gesüßte Bohnen. Und Bohnen verbindet man hier wohl eher mit mexikanischem Essen bzw. deftigen Gerichten, als mit Süßigkeiten : D

Ich hoffe, euch hat meine kleine Ausführung gefallen! Ich werde die nächsten Tage sicher noch ein oder zwei andere Süßigkeiten mit Anko testen und freue mich schon drauf :3

Habt ihr schon einmal Anko getestet und wie hat es euch geschmeckt? Was kennt ihr für Gerichte mit Anko?

Wenn nicht, würdet ihr es gerne mal testen?

Bin gespannt auf eure Meinung ^.^

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(4 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00)
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15 Kommentare

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    (o .o)
    Gott, sieht das lecker aus! Animiert jedenfalls zum Nachmachen. Wie heisst denn der Online-Asia-Laden deines Vertrauens, der solche Sachen führt?

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    Ich schließ mich dem Paladin an: Sieht wirklich lecker aus.
    Deine Gäste sind auf jeden Fall zu beneiden.

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    Vanessa (28 Kommentare)
    28. November 2011 um 20:15

    Die sehen echt lecker aus ^^ Ich habe sofort lust mir einen davon zu schnappen!!
    Ich habe mir mal Anpan in Düsseldorf geholt. Dort gibt es ja eine Japanische Bäckerei und ich wollte sie unbedingt mal probieren. Man muss sich zwar erst mal an den Geschmack gewöhnen aber ich finde sie gar nicht schlecht^^
    Was ich mit Anko kenne ist “Taiyaki ” Ein Eis in Form eines Fisches gefüllt mit Anko und Vanilleeis wenn du es nicht probiert hast solltest du es tun ist echt lecker^^

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    Sevie (540 Kommentare)
    28. November 2011 um 20:57

    @Paladin Fenris: “Vertrauens” würde ich nun nicht nennen, habe erst einmal dort bestellt. War aber nach zwei Tagen da und es gab keine Probleme. Der Shop ist Asiafoodland. Das Sortiment ist wirklich super groß und ich denke, die Preise sind in Ordnung : )
    Bieten eigentlich so ziemlich alles was man für Sushi und Co. braucht und noch weitere ausländische Produkte.

    @Sephix: Vielen lieben Dank ^^
    Auf jeden Fall sind Gäste immer eine gute Gelegenheit Rezepte auszuprobieren oder größere Mengen zu machen :3

    @Vanessa: Danke, danke! ^^ Nach Düsseldorf muss ich auch unbedingt mal. Habe bisher nur gutes von den dortigen Bäckereien und Läden gehört *_*
    Bisher hab ich nur mal von Taiyaki gehört, aber noch nie probiert ^^
    Hatte mich da nach einem Rezept erkundigt, aber dazu brauch man wohl extra so eine Form : ( Vielen dank für den Tip, kommt auf meine “in Düsseldorf futtern”-Liste : D

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    Mikaya (12 Kommentare)
    28. November 2011 um 21:05

    Gestern erst hab ich dein Melonpanrezept ausprobiert und sie sind mir sogar gelungen ^___^
    Die Anpans werden sicher auch noch dran glauben müssen XD

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    Sieht sehr lecker aus!
    Nur sind Bohnen nicht wirklich mein Geschmack – zumindest was in Verbindung mit Brot betrifft. Vielleicht suche ich einfach nach irgendeiner Alternative, weil an das Zeug komm ich hier in der Umgebung sowieso nicht. Aber reizen, mal so Brötchen zu backen, würde es mich schon mal, obwohl ich abgesehen von Apfelkuchen (das ist wirklich das einzige, was wirklich gut wird, wenn ich Backe XD) nicht viel mit Teig, resepektive dem Backofen mache und kann. ABER ein Versuch ist es auf jeden Fall wert, vielleicht probiere ich es einfach mal ohne Füllung obwohl es dann schon wieder kein Anpan wäre.. D:
    Danke für das Rezept und deiner kleinen Anleitung :3

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    Kame (89 Kommentare)
    29. November 2011 um 11:58

    Interesanter Bericht wie immer. Mir ist nur mal aus dem Manga Cheeky Vampire (aka Chibi Vampire Aka Karin) die Anekdote bekannt das manche Mädchen bei ihrer ersten Blutung zur “Feier” solche Brötchen mit roten Bohnen bekommen (schrääääg) aber die Geschichte um den Anime klingt ziemlich ulkig, das war wohl Japans Popeye ^^

    Gibt es viele bekannte Varianten dieser Brötchen?

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    Ich wahr mal so frai und hab dich getaggt, ich hoffe das macht nichts? ^^’
    Mehr Infos findest du auch meinem Blog!

    Übrigens, die süßen Brötchen mit süßer Bohnenpasste sehen richtig lecker aus.
    Ich kriege hunger darauf! xD

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    Sevie (540 Kommentare)
    30. November 2011 um 19:12

    @Mikaya:
    Das freut mich natürlich sehr zu hören : D
    Wünsche dir auf jeden Fall noch gutes Gelingen für alle weiteren Versuche x3

    @garabagedoll:
    Ich denke, als Füllung kann man so ziemlich alles nehmen. Wobei es dann wirklich kein Anpan mehr wäre xD Aber sicher trotzdem lecker! Bei den Füllungen muss man nur aufpassen, da sich manche bei Hitze doch sehr ausbreiten und die Brötchen dann vllt aufgehen und auslaufen : /
    Aber ohne Füllung sollte auch gehen ^^ Vllt einfach ein bisschen Kakao, Aroma, Nüsse oder Rosinen in den Teig, ist sicher auch lecker : D
    Viel Spaß auf jeden Fall ^^

    @Kame:
    Von dieser Anekdote hab ich noch nie gehört, echt etwas schräg xD
    Anpanman ist wirklich eine wahre Kultfigur xD
    An sich gibt es in Japan zig Brötchen mit verschiedenen Füllungen. Aber mit einer anderen Füllung, also völlig ohne Anko wäre es kein Anpan mehr, sondern irgendein andere “Pan”, was ja Brötchen bedeutet. Das “An” von Anpan steht hier ja für das Anko und ohne Anko würde der Name seine Bedeutung verlieren ^^ Aber vielleicht gibt es ja trotzdem Variationen, wo das Anko ergänzt oder verändert wird, weiß ich leider nicht ^^
    Wie gesagt, ich hab Pudding, Honig und Marmelade bei manchen ergänzt : D

    @Rina:
    Ich hab leider auch aus deinem Beitrag nicht erschließen können, was “getaggt” ist ^^”
    Du solltest die Brötchen mal austesten ; )

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    amaineko (2 Kommentare)
    30. November 2011 um 20:03

    woah die sehn gut aus ^_^ und die paste hast du wirklich selbstgemacht? mein selbstversuch ging schief ;_;

    hab aber gehört dass man anpans auch mit shiroan füllen kann (abwandlung von anko, shiroan sind weisse bohnen und dann gibts noch sone weisse bohnen mit matcha weiß nur nit wie die heißt XD aber das solls angeblich so auch zu kaufn geben als anpan o.o)

    wie haben die brötchen an sich geschmeckt??? also nicht nur das anko sondern der teig direkt..

    an ankogerichten hab ich bisher nur selbstgemacht: daifuku, dango ..das wars schon XD anpans wollt ich auch mal machen q.q

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    Getaggt ist wenn man von einem anderen Bloger sozusagen eine Aufgabe bekommst, nur wenn du möchtest.
    Und das sind dan verschiedene Tehmen!
    Ich wurde getaggt & soll andere Blogers die ich verfolge auch taggen.
    Die Aufgabe ist diesmal die Fragen über deine Frisur zu beantworten.
    Die ich bei mir augelisste habe!
    Jetzt irgendwie verstanden? ^^’

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    Sevie (540 Kommentare)
    02. Dezember 2011 um 08:26

    @amaineko:
    Jap, hab ich selbst eingekocht ^^
    Kann nun auch nicht sagen, woran es bei dir lag, aber es ist wohl wichtig, die Bohnen vorher im Wasser ziehen zu lassen (am besten über Nacht). Ansonsten muss man sie doch nur lange köcheln, ab und zu rühren und zuckern ^^
    Was ging denn bei dir schief?

    Stimmt, Shiroan hab ich ganz vergessen^^
    Mit Shiroan kann man wohl so ziemlich alle Speisen machen, die auch mit Anko gehen. Ist ja auch eine Bohnenpaste, nur eben weiß oder bunt, je nachdem, ob man noch etwas beigibt. So gibt es zb. Sakuraan, da wird die weiße Bohnenpaste mit Kirschblüten und roter Lebensmittelfarbe rosa gefärbt : )

    Hm, also wie ganz normaler Hefeteig eben xD
    Je nachdem wie gut man das mit der Gehzeit hinbekommt (ist ja auch abhängig von Raumtemperatur …), sollte das Brötchen ganz fluffig weich sein und leicht süß schmecken ^^

    @Rina: Oh, das hört sich ein bisschen nach Kettenbrief an. Die mag ich ja gar nicht ^^”
    An sich finde ich es natürlich gut, wenn Leute, die sich irgendwie für mich interessieren, mir Fragen stellen. Allerdings bezweifele ich stark, dass sich jemand für meinen letzten Frisurbesuch interessiert… Zumindest nicht in Form eines Blogeintrages ^^” Tut mir Leid. Allgemeinere Fragen oder sonst was wären mir da deutlich lieber…
    Allerdings würde ich auch niemanden taggen wollen, da ich so Sachen nicht gerne “weiter verbreite”.
    Aber Danke, dass du an mich gedacht hast xD

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    amaineko (2 Kommentare)
    04. Dezember 2011 um 21:32

    ich hab die nicht über wasser ziehen lassen, das ist es sicher O.o ich probier das ganze einfach nochmal aus XD

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    Klingt und sieht lecker aus. Muss ich auch mal probieren. :)

    Ach und danke für den Tipp mit asiafoodland.de. Wie lange dauert da eigentlich die Lieferung?

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    Sevie (540 Kommentare)
    08. Dezember 2011 um 21:28

    Vielen Dank :D
    Etwa 2 Werktage, ging also super schnell.
    Nebenbei auch sehr gut verpackt^^

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